Unsere Anlage - Gleisplan

So sieht mein Gleisplan aus. Im ersten Bild ist der Schattenbahnhof zu sehen (Ebene 0). Hier haben insgesamt 16 Züge mit unterschiedlichen Längen Platz. Des weiteren befindet sich hier ein Testkreis, auf dem Loks eingefahren werden und programmiert werden können. Die Verbindung zum oberen sichtbaren Bereich erfolgt über eine eingleisige 5-fach Wendel (Eigenbau) mit 30cm Höhenuntershied.

Gleisplan Schattenbahnhof

Hier ist die Hauptbahn mit einem kleinen nicht sichtbaren Pufferbahnhof im hinteren Teil (Ebene 1) abgebildet. Es wird später noch eine kleine Nebenbahn mit Werkanschluß geben (Ebene 2), welche über das links im Bild befindliche Anschlußgleis führt. Rechts am Gleisdreieck geht es zur wendel in den Schattenbahnhof

Gleisplan Bahnhof Schwarzburg

Ich habe kein Vorbild verwendet, es ist also ein reines Phantasieprodukt. Maßgebend waren für mich der Platz, ein Bahnhof mit BW und eine Nebenbahn. Ich wollte auf keinen Fall meine Anlage mit Gleisen zupflastern, sondern auch noch Raum für die Nebensächlichkeiten lassen. So sollen sich nicht nur Züge bewegen. Auch einige Funktionsmodelle wie Sägewerk, Kran, Carsystem und anderes, sollen Platz finden. Aus all diesen Gründen habe ich bewusst auf eine Paradestrecke verzichtet.

Im Vordergrund befindet sich der Bahnhof ‘Schwarzburg’. Benannt nach der Burg, welche auch auf der Anlage ihren Platz bekommt. Links unten liegt das Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe.

Als Gleismaterial verwende ich das der Firma Fleischmann (ehemals Roco) ohne Bettung. Auf den geraden Streckenabschnitten kommt überwiegend Flexgleis zum Einsatz, um die Schienenverbindungen zu minimieren und so Fehlerquellen zu verringern. Die Weichen werden mit Servos (sichtbarer Bereich) und Magnetantrieben (Schattenbahnhof) angetrieben.

Es wurden bis jetzt verbaut bzw. verplant:

  • 6 Doppelkreuzungsweichen
  • 13 rechte Weichen
  • 18 linke Weichen
  • 1 Drehscheibe (mit 15 Abgängen)
  • 12 Gleise gebogen R3 30° (Radius 261,8mm)
  • 110 Gleise gebogen R3a 30° (Radius 295,4mm)
  • 43 Flexgleise 730mm

Bei den gebogenen Gleisen habe ich versucht auf den Radius kleiner R3 zu verzichten, da viele Loks und Wagen damit nicht zurecht kommen. Immer wieder blieben Züge stehen, weil auf Grund der vielen Achsen der Lok (vor allem Dampfloks) der Reibungswiderstand zu hoch war. Auch hatte ich festgestellt, das vor allem die Nachlaufachsen oft gegen das Lokgehäuse  oder gegen Aufstiegsleitern gedrückt wurden und somit entgleisten. Jedem der eine eigene Anlage neu plant oder baut, kann ich von diesen engen Radien nur abraten. Man hat keine Freude daran.
Befestigt habe ich die Gleise mit Schrauben. Dazu habe ich die Gleisschrauben von Fleischmann verwendet. Diese sind sehr klein und fallen auch in der Farbe kaum auf. Der Vorteil ist, das die Gleise recht schnell abgebaut und versetzt werden können, wenn mal an einer Stelle die Züge entgleisen. Wenn genügend Testfahrten gemacht wurden und alles perfekt läuft, kann man die Gleise auch verkleben. Sieht optisch etwas besser aus, als mit Schrauben. Bei mir bleibt aber die Variante mit den Schrauben. So lässt sich auch mal eine defekte Weiche leichter tauschen.

clearpixel
clearpixel

Letztes Update: 06 April, 2014